Personal
Das Personal ist ein sehr wichtiger Produktionsfaktor. Besonders am Anfang einer Unternehmens ist die Arbeitsleistung der Mitarbeiter entscheidend für den Erfolg. Die Einstellung neuer Arbeitskräfte sollte sorgfältig geplant werden.
Bei der Suche nach neuem Personal haben Sie viele Möglichkeiten. Sie sollten sich zu erst einmal bei ihren Freunden und Bekannten umhören. Vielleicht kann jemand aus ihren persönlichen Netzwerk Ihnen einen geeigneten Bewerber empfehlen. Des Weiteren gibts es natürlich noch die Agentur für Arbeit, Ausschreibungen in der Zeitung und diverse Online-portale.
Haben Sie nun einige geeignete Bewerber gefunden, geht es an das Bewerbunsggespräch. Dies sollte möglichst professionell geführt werden. Machen Sie sich mit den Unterlagen des Bewerbes vertraut und überlegen Sie, welche Fachkenntnisse und Fähigkeiten für die Stelle erforderlich sind und ob der Bewerber diese mitbringt. Stellen Sie im Gespräch erst einmal ihr Unternehmen und ihre Ziele vor und gehen Sie anschließend auf den Lebenslauf des Bewerbers und seine Motivation ein. Klären Sie alle offenen Fragen und teilen Sie dem Bewerber mit wann Sie sich wieder bei ihm melden werden. Danach gilt es das Gespräch auszuwerten und eine Entscheidung zu treffen.
Haben Sie sich für einen Arbeitnehmer entschieden, muss dieser natürlich angemeldet werden. Dafür erhalten Sie eine Betriebsnummer beim Betriebsnummern-Service der Bundesagentur für Arbeit. Damit können Sie ihre Arbeiskräfte bei der Krankenkasse anmelden und die Beiträge zur Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung abrechnen.
Neben der Personalauswahl gibt es noch andere wichtige Punkte zu beachten. Mit dem Wachstum ihres Unternehmens steigen auch die Anforderungen an ihre Mitarbeiter, sodass gegebenenfalls Weiterbildungen notwendig sind. Weiterhin sollten ihre Mitarbeiter motiviert und über die Unternehmensziele im Klaren sein.
Das Personalmanagement ist auch Teil des Gründerzirkels und Workshops, bzw kann in der individuellen Beratung besprochen werden.
Malte Klane
Crowd Investing
Crowd Investing ist eine spezielle Form der Finanzierung für Existenzgründer. Die Finanzierung kommt dabei durch eine Vielzahl von privaten Anlegern zustande, die sich mit einer geringen Einlage als stille Gesellschafter beteiligen.
Um Crowd Investing zu nutzen, können sich Gründer mit ihrem Unternehmen auf verschiedenen Internet-Seiten vorstellen. Gefällt privaten Anlegern die Geschäftsidee und sprechen ihr Erfolgsaussichtungen zu, können sie sich daran beteiligen. Eine Beteiligung ist dabei je nach Anbieter ab 100 EUR möglich, sodass sich jeder auch außerhalb von Börse und Fonds als privater Investor betätigen kann.
Für Gründer bedeutet dies eine alternative Finanzierungsquelle neben Mikrokrediten und Fördermitteln. Weiterhin unterstützen private Anleger die Gründer auch oft mit Anregungen und Tipps bei ihrem Vorhaben.
Crowd Investing bieten z.B. folgende Seiten an:
-Seedmatch
-Innovestment
-Mashup Finance
Malte Klane
Marketing-Mix
Der Marketing-Mix beschreibt die vier grundlegenden Werkzeuge, mit denen Sie als Gründer ihre Marketingpläne umsetzen können. Er besteht aus dem Produkt (Product), dem Preis (Price), der Kommunikation (Promotion) und der Distribution (Place). Diese vier Werkzeuge werden auch die vier P des Marketings genannt.
Produkt
Das Produkt und die Qualität des Produktes sollten auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sein. Dabei spielt auch die Vielfältigkeit der Produktpalette eine wichtige Rolle, um eine große Zielgruppe anzusprechen.
Preis
Bei der Wahl des Preises ist es wichtig zu wissen, wie viel ihre Kunden für ihr Produkt zu zahlen bereit sind. Des Weiteren sollten Sie sich über Rabatte und Produktbündel Gedanken machen und sich über die Preiskonditionen ihrer Wettbewerber im Klaren sein.
Kommunikation
Die Vorteile ihres Produktes sollten durch geeignete Maßnahmen deutlich kommuniziert werden. Dabei gilt es zu überlegen, welche Maßnahmen speziell die Zielgruppe ansprechen, um Streuverluste durch unüberlegte Werbung zu vermeiden.
Distribution
Bei der Distribution sollten Sie sich überlegen, welche Vertriebswege Sie für ihr Produkt nutzen möchten. Wird das Produkt direkt an den Kunden verkauft oder indirekt über den Handel? Verkaufen Sie ihr Produkt vor Ort oder in einem Online-Shop?
Malte Klane
Networking
Networking bezeichnet das gezielte Knüpfen von Kontakten. Dabei geht es jedoch nicht um das hastige Austauschen von Visitenkarten, sondern um den Aufbau von Beziehungen. Wenn Sie ein nachhaltiges Netzwerk aufbauen, sollten Sie ehrliches Interesse an den Ideen ihrer Kontakte haben.
Diese Kontakte gilt es zu pflegen. Organisieren Sie eine Messe, die einen Kontakt interessieren könnte, laden Sie ihn ein. Finden Sie ein nützliches Internet-Portal, verschicken Sie den Link per E-mail. Versuchen Sie den Mitgliedern ihres Netzwerkes zu helfen. Dabei sollten Sie allerdings nicht vergessen, auch mal selber Hilfe einzufordern, wenn Sie diese benötigen.
Ein gutes Netzwerk ist in vielen Bereichen eine große Hilfe. Das geht über das einfache Austauschen von Gründer-Tipps, bis hin zu gemeinsamen gesellschaftlichem Engagement zur Stärkung der Markposition. Ebenso wird ihnen ein gutes Netzwerk behilflich sein, wenn Sie die Einschätzung eines vertrauensvollen Experten brauchen oder auf der Suche nach geeignetem Personal sind.
Der Gründerzirkel ist dabei eine gute Möglichkeit wertvolle Kontakte zu knüpfen. Andere Gründern stehen vor den gleichen Herausforderungen und setzen sich mit den gleichen Fragestellungen auseinander. Der Austausch mit anderen Gründern eröffnet einem z.B. oft eine neue Sichtweise durch die Übertragung eines Lösungansatzes aus einer anderen Branche oder weil man einfach kurzfristig betriebsblind ist. Diese gemeinsame Auseinandersetzung mit dem Gründungsvorhaben schafft dabei für alle Teilnehmer einen klaren Mehrwert.
Malte Klane
Standortanalyse
Bei der Wahl des Standortes gibt es viele Faktoren zu beachten. Die Standortanalyse bewertet die speziellen Gegebenheiten vor Ort, um so einen möglichst guten Standort für die Existenzgründung zu finden.
Dabei bestehen für unterschiedliche Geschäftsideen natürlich auch verschiedene Anforderungen an den optimalen Standort. Haben Sie größtenteils Laufkundschaft, sollte ihr Standort eine hohe Kundendichte aufweisen. Produzieren Sie ihr Produkt vor Ort, ist eine gute Infrastruktur für die Zulieferer wichtig. Des Weiteren sind noch zahlreiche andere Faktoren wie z.B. der regionale Arbeitsmarkt oder die vorhandene Wettbewerber bei der Standortanalyse zu bewerten.
Die Standort-Analyse ist auch Teil des Gründerzirkels und Workshops, bzw kann in der individuellen Beratung besprochen werden.
Malte Klane
Stakeholder einer Existenzgründung
Stakeholder sind Gruppen, die ein Interesse an der Entwicklung eines Unternehmens haben. Neben dem Gründer selber haben auch andere Personen Interesse am erfolgreichen Gelingen einer Gründung.
Dabei wären erst einmal Personen zu nennen, bei denen interne Interessen bestehen, so wie das bei Mitarbeitern und Gesellschaftern der Fall ist. Diese spüren die Leistungsfähigkeit einer Geschäftsidee direkt. Weiterhin bestehen aber auch von externer Seite Interessen. Die Zulieferer eines neu gegründeten Unternehmens möchten das Unternehmen nicht vorzeitig als Abnehmer verlieren. Und auch die Kunden wollen weiterhin das Angebot nutzen und profitieren dementsprechend vom erfolgreichen Bestehen.
Banken und andere Gläubiger, die in eine Idee investiert haben, möchten natürlich ebenfalls wissen, dass die Existenzgründung erfolgreich verläuft und ihre Forderungen beglichen werden können. Der Staat, der evtl. Fördermittel vergeben hat, ist auch daran interessiert, dass die Gründung erfolgreich verläuft und ihm zukünftige Einnahmen in Form von Steuern zukommen.
Weitere Gruppen, die eine positiven Entwicklung des Unternehmens begrüßen, sind Gründungsberater und andere Dienstleister. Sie können weiterhin mit dem Unternehmen zusammen arbeiten und der Erfolg ist gleichzeitig eine Reputation für ihre Diensleistung.
Durch das Stakeholder-Konzept wird deutlich, dass auch auch bei einer Existenzgründung eine Vielzahl von Interessengruppen bestehen. Diese sollten bei der Planung der Unternehmenstätigkeit stets bedacht werden.
Malte Klane
Corporate Design
Das Corporate Design bezeichnet das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens.
Um dieses einheitliches Auftreten zu gewährleisten, werden möglichst alle Kommunikationsträger, Geschäftspapiere, Werbeträger und sonstige öffentlich wirksamen Mittel im passenden Design des Unternehmens gestaltet. Damit soll ein hoher Wiedererkennungswert und professionelles Auftreten erreicht werden.
Hat man sich entschieden ein bestimmtes Design umzusetzen, müssen Elemente wie z.B. Logo, Schriftzug und Farbwahl festgelegt werden. Dabei sollte man darauf achten die Werte und Vorstellungen des Unternehmens klar zu kommunizieren. Wird dieses Corporate Design nun konsequent benutzt, fördert dieses beständiges Auftreten die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in das Bestehen des Unternehmens. Damit ist das Corporate Design für Existenzgründer ein wichtiger Schritt für den Aufbau einer erfolgreichen Marke.
Malte Klane
SWOT-Analyse
Bei der SWOT-Analyse wird die Stellung eines Unternehmens in einem speziellen Markt betrachtet. SWOT steht dabei für Strenghts (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Bedrohungen).
Durch die SWOT-Analyse sollen ihre Kernkompetenzen und Wettbewerbsvorteile ausfindig gemacht werden. Darauf basierend lässt sich die strategische Planung für ihr Unternehmen durchführen.
Bei der internen Analyse werden die Eigenschaften des eigenen Unternehmens betrachtet, während die Chancen und Risiken des Marktes in der externen Analyse betrachtet werden. Diese Ergebnisse sollte man zusammenführen und sich folgende Fragen stellen:
-Kann ich meine Stärken so einsetzen, um die gebotenen Chancen des Marktes wahrzunehmen?
-Welche meiner Stärken helfen mir, die Bedrohungen für mein Unternehmen abzuwehren?
-Wie kann ich trotz meiner Schwächen die Möglichkeiten des Marktes nutzen?
-Vor welchen Bedrohungen sollte ich mich aufgrund meiner Schwächen schützen?
Die SWOT-Analyse ist auch Teil des Gründerzirkels und der Workshops, bzw kann in der individuellen Beratung besprochen werden.
Malte Klane
Guerilla-Marketing
Das Guerilla-Marketing ist eine besondere Form des Marketings. Dabei werden Aktionen verwendet, die aus dem Alltag hervorstechen und die tägliche Routine durchbrechen. Dies geschieht häufig mit geringem Mitteleinsatz, zeigt aber zum Teil eine große Wirkung. Deshalb eignet sich Guerilla-Markeing besonders gut für Gründer, da auch ohne ein großes Werbebudget viel Aufmerksamkeit erzeugt werden kann.
Bei der Vielzahl an Möglichkeiten beim Guerilla-Marketing ist darauf zu achten, dass die Aktionen auch die richtige Zielgruppe ansprechen. Die Aufmerksamkeit für das Produkt reicht allerdings noch nicht aus. Die Zielgruppe sollte auch zum Kauf bewegt werden. Deshalb sollte das Guerilla-Marketing nicht nur überraschen, sondern auch nachhaltig im Gedächtnis bleiben.
Malte Klane
Break-Even-Punkt
Aufgrund der individuellen Kostenstruktur jeden Unternehmens lassen sich keine allgemeine Aussagen darüber machen, ab wann ein Unternehmen Gewinn erwirtschaftet. Der Break-Even-Punkt ist der Punkt, an dem die Erlöse ihres Unternehmens gleich den Kosten sind. Wird dieser Punkt überschritten, macht ihr Unternehmen ab nun mit jedem weiteren verkauften Produkt Gewinn. Er wird deshalb auch Gewinnschwelle genannt.
Durch die Berechnung des Break-Even-Punktes wissen Sie, bei welcher Umsatzmenge ihre Kosten gedeckt werden. Aus der Break-Even-Analyse lassen sich somit Schlüsse für den Finanzierungsbedarf einer Gründung ziehen. Ebenfalls ist diese Analyse ein wichtiges Werkzeug, um ihre Geschäftstätigkeit zu planen und Verkaufsziele für ihr Produkt festzulegen.
Die Break-Even-Analyse kann in der individuellen Beratung besprochen werden.
Malte Klane